Rainer Röpnack
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Personalauswahl und Förderseminare

Ausgangslage

  • Ein bundesweit tätiges Versicherungsunternehmen ist mit der bisherigen Systematik der internen Auswahl der Führungsnachwuchskräfte (Ebene Gruppen- und Abteilungsleiter) unzufrieden.
  • Das bisher eingesetzte Personal – Assessment führt nicht zu den gewünschten Ergebnissen, die Führungskräfte können die an sie gerichteten Erwartungen zum Teil nicht in gewünschtem Maße erfüllen.
  • Die Systematik wird grundsätzlich bejaht, die verwendeten Instrumente werden von den Entscheidern als nicht ausreichend trennscharf beurteilt. Die bisherige Systematik wurde in Kooperation von internen Kräften und einem externen Dienstleister entwickelt.

Ziel

Aufgabe war es, ein neues Personalförderseminar zu entwickeln und durchzuführen, das folgende Kriterien erfüllt:

  • es ermöglicht – unter Berücksichtigung des Unternehmensleitbildes, der Führungsgrundsätze und der Erfordernisse des Führungsalltags – eine  systematische Personalauswahl,
  • die genannten Kriterien werden so eindeutig und überprüfbar operationalisiert und bearbeitungsfreundlich gestaltet, dass klare Entscheidungen im Beobachterkreis auch bei geringen Zeitbudgets für die Entscheidungsfindung möglich sind,
  • die im Auswahlprozess beteiligten Personaler und Führungskräfte unterstützen das neue Verfahren, der Betriebsrat erteilt seine Zustimmung,
  • das erzielte Ergebnis und die sich daraus – unabhängig vom Erfolg – ergebenden  Fördermaßnahmen sind in einem transparenten und an die Rahmenbedingungen im Unternehmen angepassten Prozess eindeutig beschrieben,
  • die Rahmenvorgaben – ein Tag, vier verschiedene Übungssequenzen, sechs Kandidaten, ein externer Moderator, drei Beobachter – werden dabei eingehalten.

Vorgehen

Im Folgenden sind einige Schritte aufgelistet, die für den Erfolg des Vorgehens von Ausschlag gebender Bedeutung waren:

  • auf Seite des Auftraggebers wurde ein Projektverantwortlicher mit der internen Information und Koordination betraut – bei diversen Entwicklungsgesprächen vor Ort übernahm er – in Kooperation mit dem  externen Dienstleister – die  Organisation, Moderation und Dokumentation,

  • Führungskräfte aus der Linie sowie aus dem Bereich Personal wurden von Beginn an in die Neuentwicklung der Beobachtungskriterien, der Übungsszenarien und des Zeitplans einbezogen

    - dadurch wurde gleichzeitig das für die periodische Weiterentwicklung und Neukonzeption erforderliche Wissen im Unternehmen selbst verankert,

  • in einem Workshop mit Führungskräften, Beobachtern und Betriebsräten wurden sämtliche Szenarien, Unterlagen, Beobachtungsbögen, ... bis hin zum Organisationsplan für die Vorbereitung des Personalauswahl- und förderseminars auf den Prüfstand gestellt und mit einem Feinschliff versehen

    - dadurch wurden mögliche missverständliche Arbeitsanweisungen  bereits vor dem Start verbessert und die Akzeptanz für das neue Verfahren auf breiter Ebene gewonnen,

  • im Rahmen einer Pilotveranstaltung wurde – unter intensiver Beobachtung von unternehmensinternen „Kritikern“ – das  Verfahren getestet und in einem anschließenden Workshop einer letzten Überarbeitung unterzogen

    - das Verfahren hat nun die Zustimmung aller relevanten unternehmensinternen Gruppierungen erhalten: Vorstand, Bereichsleiter, Beobachter, Personalbereich und Betriebsrat,
  • gleichzeitig wurde ein Probelauf bzgl. der aus der Veranstaltung entstehenden Folgemaßnahmen unternommen – das Vorgehen wurde sowohl von Personalbereich, Kandidaten und Führungskräften als deutliche Unterstützung bei der Aufgabenstellung der Systematischen Personalentwicklung erlebt.